Raja Ampat
Tauchertr—ume, Orca-Geschichten und endlich langsamer werden
Tauchen in Raja Ampat: fast alles mit Namen und Ruf
Leider konnten wir selbst nicht tauchen. Gerret hatte Malaria (mehr dazu später), und ich war ebenfalls krank. Trotzdem waren wir nach den Gespr—chen mit anderen Tauchern mehr als nur ein bisschen neidisch.
Immer wieder h—rten wir von Mantarochen, Schwarzspitzen- und Wei—spitzen-Riffhaien, Barrakudas, riesigen Fischschw—rmen, und unglaublichen Korallenriffen — alles in nur einem einzigen Tauchgang. Raja Ampat ist aus gutem Grund ber—hmt.
Selbst ohne ins Wasser zu gehen spürt man hier die Dimension des Lebens — jeder kommt mit demselben staunenden Blick aus dem Meer zurück.
Orcas in Raja Ampat?
Wir h—rten auch Geschichten, dass zu bestimmten Zeiten Orcas in Raja Ampat auftauchen — manchmal sogar springend an der Oberfl—che. Wie regelm—ig das tatsächlich passiert, können wir nicht bestätigen.
Wir waren Anfang September dort, und Einheimische erz—hlten uns, dass Orcas ein bis zwei Monate zuvor h—ufiger gesehen wurden. Mythos oder Realität — allein die Möglichkeit zeigt, wie außergewöhnlich diese Region ist.
Abschalten und die Zeit treiben lassen
Abseits des Tauchens ist Raja Ampat der perfekte Ort, um langsamer zu werden. Man kann neue Menschen kennenlernen, Speerfischen gehen, wandern oder einfach nichts tun und die Umgebung wirken lassen.
Rückblickend waren wir froh, nicht in der Hochsaison dort gewesen zu sein. Zu viele Menschen — in den Homestays oder unter Wasser — h—tten einen Teil der Magie genommen.
Am Ende war Raja Ampat genau das, was wir brauchten: ein ruhiges, intensives und fast surreales Schlusskapitel unserer Zeit in Papua.